Stellungnahme des Krankenhauses Braunau

Das Krankenhaus St. Josef in Braunau arbeitet im Fall der am 22. April verstorbenen Patientin mit Covid-19-Infektion mit der Direktion für Gesellschaft, Soziales und Gesundheit des Landes OÖ eng zusammen und stellt alle in diesem Fall vorliegenden Informationen lückenlos zur Verfügung.

Allgemein möchte das Krankenhaus Braunau zu diesem Fall Folgendes festhalten:

Das Krankenhaus Braunau bemüht sich bei allen Patientinnen und Patienten um die bestmögliche Behandlung. Um dies zu gewährleisten, wurde auch ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem installiert. Nach den bisher durchgeführten internen Erhebungen konnte bei der Behandlung der verstorbenen Patientin kein ärztliches Fehlverhalten festgestellt werden. Die ärztliche Behandlung der Patientin erfolgte gemäß dem Standard der medizinischen Wissenschaft.

Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht und der Verschwiegenheitspflicht gemäß Krankenanstaltengesetz darf das Krankenhaus Braunau keine personenbezogenen Informationen zum Krankheitsverlauf von Patientinnen und Patienten, keine Angaben zur Identität und keine Angaben zur beruflichen Tätigkeit, die auf die Identität der Patientinnen und Patienten Rückschlüsse zulassen können, an die Öffentlichkeit abgeben.

Die verstorbene Patientin wurde vom Institut für Pathologie des Klinikums Wels- Grieskirchen in Braunau obduziert. Das Ergebnis liegt mit Stand von heute, 26. April, noch nicht vor.