Stellungnahme der Geschäftsführung zur Aktion der Gewerkschaft

Zur Aktion der Gewerkschaft für mehr Personal in den Krankenhäusern am Freitag, dem 15. November, im Krankenhaus St. Josef in Braunau hält Geschäftsführer Erwin Windischbauer, MAS, fest:

Aufgrund dieser Aktion entsteht der Eindruck, dass es im Krankenhaus St. Josef in Braunau
einen Personalnotstand gibt und 20 Prozent der Planstellen nicht besetzt sind. Mit Blick auf die Fakten, entbehrt dies aber jeder Grundlage.

Die Krankenhaus St. Josef Braunau GmbH verfügt derzeit über 808 Vollzeit-Planstellen.
Von den 808 Vollzeit-Stellen sind aktuell 21 Posten in den Bereichen Ärzteschaft, Pflege und medizinisch-technische Dienste ausgeschrieben. Dies entspricht einem Prozentsatz von 2,6 und damit dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Dieser Aktionismus kann dazu beitragen, die Suche nach qualifiziertem Personal zu erschweren. Es wird dadurch der Eindruck erweckt, es wären 20 Prozent der Planstellen unbesetzt – tatsächlich sind es aber weniger als drei Prozent!

Wir bemühen uns sehr, die Rahmenbedingungen für unsere Belegschaft zu optimieren und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. So sind wir mit unserer Rund-umdie-
Uhr-Betreuung von Kindern unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führend in ganz Österreich.

Wir freuen uns sehr, dass das Land Oberösterreich den Neubau des Bauteiles 10 genehmigt hat und hier in Braunau in den nächsten Jahren mehr als 60 Mio. Euro investiert werden. Das Wichtigste dabei ist natürlich das Personal, das wir benötigen, um den Versorgungsauftrag des Landes Oberösterreich zu erfüllen. In unserem Leitbild steht: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Säule des persönlichen Ordensspitales St. Josef Braunau“ – und dazu stehen wir!