Operationssäle um 1,7 Mio. Euro saniert

Um 1,7 Millionen Euro wurden die sechs Operationssäle im Krankenhaus Braunau saniert. Herzstück der Arbeiten war die Einführung des OP-Integrationssystems Tegris, das Video-Routing, Video-Aufzeichnung und Video-Übertragung, Datenmanagement, Gerätebedienung und mehr in einer zentralen, bedienerfreundlichen Benutzeroberfläche vereint. Das OP-Personal kann sich damit noch stärker auf die optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten konzentrieren.

„Der größte Vorteil ist für uns sicherlich die stark verbesserte Bildgebung. Alle Röntgenbilder und Videoaufzeichnungen stehen uns jetzt in einer unvergleichbaren Qualität mit 4KAuflösung zur Verfügung. Mit diesem System haben wir jetzt den neuesten Stand der Technik in unseren Operationssälen implementiert. Tegris trägt dazu bei, die Sicherheit während Operationen weiter zu erhöhen und reibungslose Arbeitsabläufe zu gewährleisten“, betont Primar Dr. Johann Schöppl, ärztlicher Leiter des Krankenhauses Braunau.

OP-Bereichsleiterin Elke Renz ergänzt: „Während den Operationen können Livebilder auf einen Bildschirm übertragen werden. Somit kann das gesamte OP-Team die Operation besser mitverfolgen. Mit Tegris können wir jetzt aber auch nach der Operation auf bessere Bildaufnahmen zurückgreifen, mit denen wir den Patientinnen und Patienten den Eingriff erklären können. Ebenso können die Bild-Dokumentationen zur Besprechung mit anderen Ärztinnen und Ärzten verwendet werden.“

Mit Tegris wird der Operationssaal über ein zentrales System gesteuert, das die Arbeitsumgebung und den Workflow im Operationssaal durch die Integration von Video-Routing, Datenmanagement und Gerätesteuerung aktiv verbessert. Dank einer einfach zu bedienenden Oberfläche und der Integration des Patientenverwaltungssystems bietet Tegris Chirurgen und OP-Personal vor und  während der Operation schnellen und einfachen Zugriff auf Daten und Informationen.
Im Rahmen der Sanierung wurden auch einige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. So wurden zum Beispiel die Böden erneuert, Elektroinstallationen ausgetauscht oder auch Stative gewartet. „Die größte Herausforderung für uns war es, dass wir alle Arbeiten während des laufenden Betriebs erledigen mussten. Hier waren extrem hohe Hygieneanforderungen zu erfüllen. Es hat aber alles reibungslos geklappt“, berichtet der technische Leiter Markus Plunger.