Überleitungspflege

 Aloisia Holzkorn, ÜLP

Leitung
DGKP Aloisia Holzkorn

 
DGKP Rosalinde Finsterer
 
DGKP Brigitte Gruber
   Knauseder Sandra
DGKP Sandra Kisslinger
 Rosemarie Schmidhuber
DGKP Rosemarie Schmidhuber

 

 Telefon
+43 7722 / 804-8280
Fax +43 7722 / 804-11-8280
Mail ueberleitungspflege@khbr.at
Erreichbar Mo – Do 8.00 – 16.30 Uhr
Fr 8.00 – 12:00 Uhr
Termin nur nach Vereinbarung

 

Die Überleitungspflege ist ein Angebot unseres Krankenhauses. Besonders für ältere und pflegebedürftige Menschen ergeben sich im Bezug auf die Entlassung Situationen, in denen sie Hilfestellung benötigen. Sie soll einen gleitenden Übergang vom Krankenhaus nach Hause ermöglichen.

Daher unser Ziel – PatientInnen und ihre Angehörigen / Vertrauenspersonen wissen bereits im Krankenhaus, wie die weitere Betreuung nach der Entlassung geregelt werden kann.

Das Krankenhaus und besonders die Pflege sind konfrontiert mit gesellschaftlichen Veränderungen. Die demografische Entwicklung zeigt die Zunahme von alten und hilfsbedürftigen Menschen, deren familiäre und soziale Strukturen sich verändern. Wegen der sinkenden Verweildauer im Krankenhaus sind daher Problemlösungen notwendig. Nachweisbare häufige Wiederaufnahmen sollten damit vermieden werden.

Die Überleitungspflege soll das Sicherheitsnetz zwischen dem Krankenhaus und den verschiedenen sozialen Einrichtungen, HausärztInnen, Angehörigen und Freunden stärker knüpfen. Pflegende Angehörige sollen so besonders unterstützt und entlastet werden.

Vor allem soll der ältere Mensch in seiner gewohnten Umgebung wieder eine möglichst selbstständige Lebensführung erlangen.

Natürlich ist dieses Angebot keine Konkurrenz zu den schon bestehenden Hilfsdiensten, wie etwa der professionellen Hauskrankenpflege.

Was Überleitungspflege leistet

  • Beratung der pflegenden Angehörigen, etwa über Pflegehilfsmittel, über verschiedene soziale Einrichtungen wie Hauskrankenpflege und mobile Dienste, jeweils abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der PatientInnen.
  • Einbindung der/des Hausärztin/Hausarztes, der sozialen Dienste und aller möglichen Gruppen aus Gemeinde, Pfarre und Nachbarschaftshilfe.
  • Gespräche mit PatientInnen und ihren Angehörigen über pflegerische und soziale Fragen.
  • Hilfestellung bei Anträgen und Erledigungen, z.B. Pflegegeld, Rufhilfe, Heimanträge.
  • Koordination der Überstellung nach Hause in Absprache mit den bestehenden sozialen Einrichtungen.
  • Vermittlung verschiedenster Dienstleistungen, etwa Essen auf Rädern, Physiotherapie usw.

Wer kann Überleitungspflege in Anspruch nehmen?

  • Pflegebedürftige Menschen und deren Vertrauenspersonen, die Unterstützung brauchen.
  • Alleinlebende, die eine Starthilfe vom Krankenhaus nach Hause brauchen.
  • PatientInnen, die soziale Hilfsdienste benötigen.

Wir beraten Sie – die Entscheidungen treffen Sie jedoch selbst!

Wer trägt die Kosten der Überleitungspflege?

Überleitungspflege ist kostenlos.
Die Kosten für eventuell benötigte Pflegehilfsmittel und möglicher weiterer anfallender Aufwendungen klären wir auf Wunsch mit den Krankenkassen ab.