Plastische Gesichtschirurgie

Typische plastische Operationen in der HNO-Heilkunde sind:

Otopexie

Hierbei handelt es sich um das Anlegen der Ohrmuschel bei abstehenden Ohren, sogenannte „Segelohren“. Der Eingriff sollte bei Kindern kurz vor der Einschulung erfolgen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wird dieser Eingriff von den Krankenkassen übernommen.

Septorhinoplastik

Hierbei handelt es sich um eine Begradigung der knorpeligen und knöchernen Anteile der Nase. Die Operation erfolgt in Vollnarkose.

Indikationen sind: die knöchern-knorpelige Schiefnase, die Höckernase, die Sattelnase oder die Spannungsnase.

Liegt eine Nasenatmungsbehinderung vor, handelt es sich um eine funktionelle Septorhinoplastik. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse die anfallenden Kosten. Bei guter Nasenatmung handelt es sich um einen kosmetischen Eingriff, hier muss die Frage der Kostenübernahme durch die Krankenkasse vor der Operation geklärt werden. Es kann möglich sein, dass der Patient die Kosten selber tragen muss.

An unserer Abteilung wird eine funktionelle/ästhetische Nasenchirurgie bevorzugt, das heißt, es wird nicht nur Wert auf ein ästhetisches Äußeres gelegt, sondern auch auf eine optimale Funktion bezüglich Luftdurchlässigkeit.