Minimal-invasive Chirurgie

Ansprechpartner: Prof. Prim. Dr. Kastl
Tel.: +43 7722 / 804-6110

Die minimal-invasive Chirurgie ist am Krankenhaus Braunau im März 1991 als eine der ersten Abteilungen in Oberösterreich eingeführt worden und wurde seither stetig weiterentwickelt.

Die Operationen erfolgen durch 3 – 5 kleine Schnitte (Knopflochchirurgie) nach Einführen einer Videokamera in die Bauch- oder Brusthöhle. Dadurch wird das Zugangstrauma minimiert, und das gesamte Operationsgebiet kann in Vergrößerung eingesehen werden, es herrscht eine bessere Übersicht und der postoperative Verlauf ist meist verkürzt.

Inzwischen ist diese Methode bei zahlreichen Operationen Standard und wird am Krankenhaus Braunau bei folgenden Operationen angeboten:

  • Gallenblasenoperationen (auch in SILS-Technik über nur einen einzigen, aber dafür größeren Schnitt möglich)
  • Blinddarmoperationen
  • Leistenbruchoperationen: TAPP-Technik – Netzimplantation transabdominell präperitoneal
  • Narbenhernienversorgung in IPOM-Technik durch Implantation eines Kunstnetzes
  • Dünn- und Dickdarmresektionen bei gutartigen (z. B. Sigmadivertikulitis, Colitis ulcerosa, FAP) und bösartigen (z. B. Rektumkarzinom) Erkrankungen
  • Operative Behandlung der gastro-oesophagealen Refluxerkrankung (GERD), Fundoplikatio, Hiatoplastik
  • Magenchirurgie: Übernähungen bei Ulcusperforationen, Magenteilresektionen
  • Thorakoskopien: bei rezidiv. Pleuraerguss, beim Rezidiv-Pneumothorax
  • Splenektomie