Prävention (Vorsorge)

Früherkennung von Sehschwächen, die refraktionsbedingt (z. B. unterschiedliche Fehlsichtigkeit beider Augen), durch eine Schielen (Strabismus), oder in seltenen Fällen auch organisch bedingt sein können.

Die Entwicklung einer Sehschwäche kommt zustande, wenn das betroffene Auge (z. B. das schielende Auge) nicht aktiv vom Gehirn zum Sehen benutzt wird.

Eltern sollten vorsorgend auf folgende Symptome achten, wie z. B.:

  • Augenzittern (Nystagmus)
  • Schielen (Strabismus)
  • Kopfschmerzen
  • Kopfzwangshaltung
  • Stolpern
  • Vorbeigreifen
  • Zukneifen eines Auges
Innenschielen des rechten Auges

Innenschielen des rechten Auges

Je früher diese Ursachen erkannt werden, desto besser ist die Prognose für eine erfolgreiche Behandlung!

In den ersten Lebensjahren ist die Sehentwicklung besonders anfällig. Im Kindesalter erworbene und nicht erkannte Sehschwächen (Amblyopien) sind im Erwachsenenalter nicht mehr reparabel.

Schon in den ersten Lebenswochen können Babies augenärztlich und ab dem 4. Lebensmonat auch zusätzlich orthoptisch untersucht werden.