Diagnostik

Zu einer ausführlichen orthoptischen Untersuchung gehört immer:

Orthoptik-diagnostik_visus
Bestimmung der Sehschärfe (Visus) in Ferne und Nähe mittels entsprechender Tests, angepasst an das Alter und die kognitive Leistungsfähigkeit der Patienten
Orthoptik-Diagnostik-Augenstellung
Untersuchung der Augenstellung mit Hilfe des Abdecktestes
(Liegt ein Schielen vor?)
 Orthoptik-Diagnostik-Binokularsehen
Untersuchung des Binokularsehens (beidäugige Zusammenarbeit, 3D-Sehen)
Orthoptik-Diagnostik-Motilitaet
Untersuchung der Motilität
(Augenbeweglichkeit)

 

Ergänzende Spezialdiagnostik:

  • Untersuchung der Akkommodation (Fähigkeit der Augen in Ferne und Nähe scharf zu stellen)
  • Untersuchung der sensorischen und motorischen Fusion (Fähigkeit des Gehirns (sensorisch) mit der Hilfe der Augenmuskeln (motorisch), die Bilder des rechten und linken Auges zu verschmelzen)
  • Untersuchung der Lidmotorik, Pupillomotorik, Blickmotorik
  • Untersuchung des Farbensehens
  • Prüfung des Gesichtsfeldes (Perimetrie)

Die orthoptische Diagnose kann nur unter Einbeziehung des ärztlichen Befundes, meistens durch einen Augenarzt, gestellt werden!

Die ärztliche Untersuchung schließt sich in den meisten Fällen der orthoptischen Untersuchung an. Sie beinhaltet die Beurteilung der vorderen Augenabschnitte und des Augenhintergrundes, sowie die objektive Ermittlung (Skiaskopie) der zugrundeliegenden Fehlsichtigkeit (z. B. Weitsichtigkeit).