Neuroorthoptik

Die Neuroorthoptik, ein Bereich der Neuroophthalmologie (Spezialgebiet der Augenheilkunde), befasst sich mit Störungen des Zusammenspiels zwischen Auge und Gehirn.

Zu den neuroorthoptischen Patienten zählen u. a. Patienten:

  • nach Schlaganfall
  • mit Hirntumoren
  • nach Schädelhirntrauma
  • mit Multipler Sklerose
  • mit Morbus Parkinson

Beschwerden, die neuroorthoptische Patienten haben, sind u. a.:

  • Doppeltsehen bei z. B. Augenmuskellähmungen
  • Lesestörungen infolge von Gesichtsfeldausfällen
  • Zentrale visuelle Wahrnehmungsstörungen,
    – Probleme Objekte zu erkennen
    – Probleme Objekte zu benennen
  • Scheinbewegungen (Oszillopsien) infolge von erworbenem Augenzittern (Nystagmus)

Beispiele für Therapiemöglichkeiten:

  • Okklusion- oder Prismenbehandlung bei Doppeltsehen
  • Kompensationstraining bei Gesichtsfeldausfällen
  • Explorationstraining bei Gesichtsfeldausfällen
  • Optische Versorgung
Neuroorthoptik

Augenabteilung Neuroorthoptik

Gesichtsfeldeinschränkung nach links