Notfallmedizin

 


Abteilungsleitung
Prim. Dr. Florian Neuhierl, MHBA, DESA
OA Dr Lennar Riesinger
Leiter der Notfallmedizin
OA Dr. Lennar Riesinger

Die notfallmedizinische Versorgung des Bezirkes Braunau wird durch 17 Notärzte und 9 Notfallsanitäter des Österreichischen Roten Kreuzes sichergestellt. Die ärztliche Besetzung des Notarztteams erfolgt dabei ausschließlich durch unsere anästhesiologische Abteilung. In dringenden Notfällen wird der Notarzt über die Rettungsleitstelle Innviertel alarmiert (Notruf 144). Pro Jahr werden in etwa 1600 derartige Einsätze im Bezirk Braunau gefahren.

Ziel jeder notfallmedizinischen Maßnahme ist das Wiederherstellen oder Aufrechterhalten lebenswichtiger Körperfunktionen. Dadurch, dass mit der Behandlung schwer kranker oder verunfallter Personen bereits vor Ort begonnen wird, kann die kritische Zeitspanne bis zur Versorgung innerhalb des Krankenhauses verkürzt und so wertvolle Zeit gewonnen werden.

Das Notarztteam kommt mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) Braunau zum Einsatz. Betrieben wird dieses in Kooperation mit dem Oberösterreichischen Roten Kreuz und dem Krankenhaus St. Josef Braunau und steht uns seit dem 01.05.1993 zur Verfügung. Mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) werden Notarzt und Notfallsanitäter samt Equipment zum Einsatzort gebracht. Die Versorgung der Patienten erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Team vom Rettungswagen, welcher parallel über die Rettungsleitstelle alarmiert wird. Der Patiententransport erfolgt – je nach Ermessen des Notarztes – mit oder ohne notärztliche Begleitung.


Unser Notarztteam ist vorrangig für den Bezirk Braunau zuständig, kommt aber auch im grenznahen Bayern und in den Nachbarbezirken in Oberösterreich und Salzburg zum Einsatz.

Notärzte unserer Abteilung werden auch am Notarzthubschrauber Christophorus Europa 3 in Suben eingesetzt, dessen Einsatzgebiet sich üblicherweise über einen Radius von 60 Kilometern erstreckt. Hier ergänzt er das bodengebundene System notfallmedizinischer Versorgung und kommt so im Großraum Oberösterreichs, aber auch Teilen Bayerns zum Einsatz.