NOTARZT
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Gründung:
1. Mai 1993 Damals erstes NEF System in Oberösterreich.
NEF = Notarzt Einsatz Fahrzeug - mittlerweile gibt es schon sechs Stützpunkte.
Entstehung:
1990 wurden erste Gespräche zwischen dem Land OÖ, dem Roten Kreuz, Spitzen des Bezirkes und Vertretern des Krankenhauses St. Josef geführt. Ein Jahr später wurde die Zustimmung zur Installation eines Notarztdienstes erteil. Unklar war bis zu diesem Zeitpunkt nur, welches System für Braunau in Frage kommt. Hierbei konnte sich der damalige ärztliche Leiter OA Dr. J. Barth durchsetzen und so bekam Braunau als erster Notarztstützpunkt Oberösterreichs ein NEF System.
| Vorteile des NEF Systems gegenüber dem NAW System: | |
| • | Schnelligkeit |
| • | Geländegängigkeit |
| • | Flexibilität |
| • | Aufrüstzeit fällt fast zur Gänze weg (Jene Zeit, die zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach einem Einsatz benötigt wird). Somit kann der Notarzt nach erfolgter Erstversorgung und Stabilisierung des Patienten einen weiteren Einsatz übernehmen. |
Einsatzzahlen:
Seit seinem Bestehen ist das NEF Team zu mehr als 8000 Einsätzen gerufen worden und hat dabei mehr als 200.000 km zurückgelegt. Hauptindikation für die Einsätze waren akute Erkrankungen und Verkehrsunfälle. In den letzten drei Jahren lag der Einsatzschnitt bei 1100 pro Jahr.
NEF:
Ein sehr wendiger Allrad-PKW (VW Passat VR5), welcher mit einem Notarzt (Anästhesist) und einem Notfallsanitäter besetzt ist. Diese arbeiten in der einsatzfreien Zeit im Krankenhaus auf der Anästhesiologischen Abteilung und rücken zusammen mit einem Sanitätseinsatzwagen des Österr. Roten Kreuzes zum Notfallort aus.
Einsatztaktik
Wer kann den Notarzt alarmieren:
Wird bei medizinischen Notfällen die Notrufnummer des Österr. Roten Kreuzes (144) gewählt, kommt man zur Leitstelle Innviertel nach Ried/I. Der dort diensthabende Leitstellendisponent entscheidet über die Notwendigkeit einer Notarztalarmierung.
Stationierung:
Tag: KH St. Josef
Nacht: ÖRK Dienststelle Braunau


