Kinderland St. Josef feiert 1. Geburtstag

Konventoberin Sr. Regina Blassnig konnte zum 1. Geburtstag des Kinderlandes St. Josef am Dienstag, 16. September 2014, BR Ferdinand Tiefnig, Braunaus Bürgermeister Mag. Hannes Waidbacher, Maria Schulz-Berger, Obfrau der Tagesmütter Innviertel und Josef Peherstorfer von der Fachabteilung Bildung und Gesellschaft des Landes OÖ als Ehrengäste begrüßen, dazu Eltern mit ihren Kindern, die im Kinderland betreut werden, und viele Freunde der Einrichtung.

Auf 130 m2 werden in der Ringstraße 4 in einem vom Krankenhaus St. Josef angemieteten und adaptierten Haus etwa 15 Kinder in zwei Gruppen betreut. Das Kinderland St. Josef ist eine Einrichtung des Braunauer Krankenhauses für Kinder im Alter von 12 bis 48 Monaten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Bestens betreut werden sie von den drei professionellen Betriebstagesmüttern Raphaela Lippl, Maria Binder-Penninger und Lucia Schmeitzl in Kooperation mit dem Verein Tagesmütter Innviertel. Sowohl von Eltern als auch von den Kleinen ist das Kinderland St. Josef in seinem ersten Jahr bestens angenommen worden, führte bei der Geburtstagsfeier Dr. Michael Glas, ein Vater, dessen Tochter das Kinderland besucht, aus. Besonders positiv erwähnt werden die familiennahe Betreuung und die vielen kreativen Möglichkeiten für die Kinder.

Das Kinderland St. Josef ist eine von zahlreichen Maßnahmen des Personalservice des Braunauer Spitals unter Dr. Helene Mayerhofer und der Krankenhausleitung im Bemühen um ein möglichst familienfreundliches Umfeld. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist dabei zentrales Thema.

Dr. Helene Mayerhofer, Leiterin des Personalservice des Krankenhauses St. Josef, betonte, dass das Kinderland wichtig ist, damit Menschen gern und gut im Krankenhaus St. Josef arbeiten und dieses sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren kann.

Krankenhausgeschäftsführer Erwin Windischbauer bezeichnete das Kinderland als sehr wichtige Zusatzleistung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses und hält es für sehr notwendig, dass relativ rasch die Betreuung der Kinder noch intensiviert und ausgeweitet werden müsse.

Maria Schulz-Berger, Obfrau der Tagesmütter Innviertel, dankte Dr. Mayerhofer, GF Windischbauer und den Franziskanerinnen von Vöcklabruck für ihre Initiative bei der Verwirklichung des Kinderlandes und betonte die wertvolle Zusammenarbeit des Vereins Tagesmütter Innviertel mit dem Krankenhaus. Die Tagesmütter Innviertel beschäftigen zur Zeit etwa 100 Tagesmütter, die zwischen 300 und 400 Kinder betreuen.

BR Tiefnig bezeichnete das Kinderland als Vorzeigeprojekt und eine gut umgesetzte Vision und meinte auch, dass durch solche Einrichtungen Eltern eher zu einem Kind ja sagen.

Mag. Inge Meiringer, Klinische Psychologin in St. Josef, konnte mit Hinweis auf zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen alle Bedenken entkräften, dass eine außerhäusliche Betreuung in den ersten drei Lebensjahren negative Auswirkungen auf die psychosoziale Entwicklung oder die Bindung eines Kindes hätte.

Die Tagesmütter selbst betonten, dass sie ihre Tätigkeit und die vielen Aktivitäten mit den Kindern als sehr bereichernd erleben und dass das Kinderland eine sehr familiennahe Atmosphäre anbietet.

Dr. Helene Mayerhofer

Dr. Helene Mayerhofer

BR Ferdinand Tiefnig

BR Ferdinand Tiefnig

GF Erwin Windischbauer MAS

GF Erwin Windischbauer MAS

Kinderland St. Josef