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Schon 55.000 Unterschriften gegen Spitalsreform – Druck auf Lokalpolitiker wird immer größer
Ein ganzer Bezirk steht auf und wehrt sich. Schon 55.000 Unterschriften sind gegen die Spitalsreform abgegeben worden. Und die Aktion geht weiter. Überall im Oberen Innviertel ist die Spitalsreform Thema Nummer eins. Hauptforderung der Menschen: Die erst 2008 eröffnete Coronarangiographie Braunau-Simbach, die sich eines sehr großen Patientenzuspruchs erfreut, darf nicht schon wieder geschlossen werden. Denn dann wäre für das gesamte Innviertel mit 200.000 Einwohnern wieder keine Akutversorgung bei Herzinfarkt mehr gegeben. Die Schließung der Coronarangiographie wäre für die Braunauer ein Schildbürgerstreich und sorgt für größte Empörung. Diese spüren nun auch immer öfter und stärker die Abgeordneten und Bürgermeister der Region. Sie werden von den Spitalsreformgegnern persönlich aufgefordert, offen für die Sorgen der Menschen und gegen den medizinischen Abbau einzutreten.
