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Neues Spielzimmer bringt Abwechslung in den Krankenhausalltag

Das neue Spielzimmer ist fertig. Es wurde aus Spendengeldern finanziert und strahlt im frischen, farbenfrohen Glanz. „Zweierlei Verwendungsmöglichkeiten wurden dafür bedacht. Einerseits für Kinder, die nicht so krank sind und spielen können, und andererseits für Eltern, um sich dort die Wartezeit zu verkürzen“, freut sich Primar Dr. Uwe Wintergerst.

Es scheint so, als würden die kleinen Patienten für einen Moment vergessen, dass sie sich im Krankenhaus auf der Kinderstation befinden und eigentlich krank oder verletzt sind. Wenn sie das 16 Quadratmeter große, neu gestaltete Spielzimmer betreten, beginnen ihre Augen zu leuchten: An der Wand steht eine große Spielburg aus hochwertigem Holz mit einer Rutsche, die Wände haben eine neue Farbe erhalten, ein Regenbogen leuchtet über neuen Couch und in den Schränken warten die Spielsachen und Bücher darauf von den Kids ausprobiert zu werden.

„Die Kinder nahmen den Raum gleich in Beschlag und begannen zu spielen“, weiß auch DGKS Maria Kinder, die stellvertretende Bereichsleitung der Station zu berichten, „der absolute Renner ist die Spielburg.“ In den letzten Wochen wurden die alten Möbel gegen neue getauscht. Das Spielzimmer verfügt auch über einen Fernseher. „Tagsüber ist er ausgeschaltet, er ist eher für die Eltern und Begleitpersonen zur Unterhaltung am Abend gedacht“, meint der Leiter der Kinderstation.

Die Kosten beliefen sich auf zirka 8.000 Euro, die hauptsächlich aus Spendengeldern zusammenkamen. Einen Teil davon finanzierte das Krankenhaus. Der Dartclub aus Schwand veranstaltete im vergangenen Jahr eine Kinderolympiade und spendete die Erträge für das Spielzimmer. Der Betriebsrat von St. Josef verkaufte Äpfel, das Unternehmen AMAG in Ranshofen unterstützt jedes Jahr öffentliche Projekte und auch die Firma EKB sowie der Stockcarclub in Schwand überreichten einen Scheck. „Wir bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung, mit dem Betrag konnten wir unseren Plan von einer neuen Spielgelegenheit für unsere Kleinen realisieren“, zeigt sich Wintergerst sehr erfreut.

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