AKTUELLES
Tag der offenen Tür im TAU-KOLLEG
12. Mai – internationaler „Tag der Krankenpflege“, der zu Ehren von Florence Nightingale (12.05.1820 – 13.08.1910) veranstaltet wird. Die britische Krankenschwester galt als Pionierin der modernen Krankenpflege, unter anderem durch ihre pflegerischen Grundsätze in den „Notes on Nursing" und der Errichtung der ersten Krankenpflegeschule. An diesem Tag soll auf die wertvolle Arbeit und die Situation der Pflege aufmerksam gemacht werden.
Dieses wichtige Datum nahm auch das TAU-KOLLEG zum Anlass, um an diesem Tag seine Türen zu öffnen. Den Besuchern und Mitarbeitern des Krankenhauses wurde die Möglichkeit geboten, sich einen Einblick in das Schulgebäude zu schaffen und Informationen über die Ausbildung von Pflegeberufen sowie von Gesundheits- und Krankenpflege einzuholen. Der 2. Lehrgang sowie Lehrerinnen und Lehrer standen mit Rat und Tat zur Seite und informierten die Gäste bereitwillig und ausführlich. „Unsere Gäste zeigen sich sehr neugierig, besonders die Schüler stellen viele Fragen zum Thema Ausbildung, Aufnahmeverfahren und dem Beruf als DGKS oder DGKP - die meisten wussten bis jetzt eher wenig davon “, freuten sich die Schülerinnen und Schüler über das zahlreiche Interesse. Ebenso waren sie in mehrwöchiger Vorbereitungszeit für die Organisation und Gestaltung der Veranstaltung zuständig. So gab es neben Informationen bezüglich Ausbildung, Pflegeberuf und den einzelnen Ausstellungsstationen auch viel Praktisches zu bestaunen und natürlich auch „am eigenen Leib“ zu testen, beispielsweise Blutzucker- und Blutdruckmessungen, Thromboseprophylaxe oder die richtige Positionierung von Patienten.


Es bestand die Möglichkeit, sich an Wickeln und Verbänden zu versuchen, neben Zitronen- und Topfenauflagen und Kirschkernsackerl zogen Gerüche der Kräuterausstellung durch die Luft. Eine weitere Station veranschaulichte die richtige Positionierung von Patienten, zum Beispiel den Bett-Rollstuhl-Transfer, die Positionierungsrolle, Mobilisation im Bett oder Gehen mit Krücken. Auch hier wurden die Besucher mit eingebunden, indem ihnen zuvor Bandagen angelegt wurden, damit sie körperliche Beeinträchtigung auch fühlen können. Unter dem Thema „Bewegung und Kinästhetik“ wurde die Möglichkeit geboten, Übungen zur eigenen Körperwahrnehmung durchzuführen. Dafür standen Manöver wie „Schinkengehen“-Wettkämpfe, Balancieren, Schrittlängenabmessungen zu Verfügung.


Für Wissensbegierige bestand die Chance, sich in eine Klasse zu setzen und am Anatomie- und Physiologieunterricht von OA Dr. Alexander Schlichting teilzunehmen. Neben der Literaturecke befand sich ein kleines Buffet, welches für das leibliche Wohl der BesucherInnen sorgte. Anneliese Mertelseder, Leiterin des Alten- und Pflegeheimes Altheim, gab Auskunft über den Sozialhilfeverband. „Wir arbeiten schon seit Jahren zusammen mit dem TAU-KOLLEG, besonders in der Ausbildung von FachsozialbetreuerInnen“, gab sie Auskunft.
„Zukünftig wollen wir den 12. Mai und seine Bedeutung nutzen und alle 4 bis 5 Jahre einen Tag der offenen Tür veranstalten“, erwähnt der Schuldirektor Martin Angermeier, „ich finde diese Veranstaltung sehr wichtig, in den nächsten Jahren wird immer mehr Bedarf an Pflegepersonal bestehen.“
Insgesamt war der Tag der offenen Tür am TAU KOLLEG ein voller Erfolg. DGKS Barbara Fladnitzer-Penz, akademische Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege und Hauptverantwortliche für die Organisation, bedankte sich bei allen Mitwirkenden: „Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich hochmotiviert. In dieser Veranstaltung steckt die Mithilfe und Arbeit vom gesamten Schulteam. Ihnen und auch all den Helfern aus den Abteilungen Küche, Materialverwaltung, Apotheke, Wäscherei, Hausverwaltung, Technik, den gesamten Stationen sowie der Kollegialen Führung, Sr. Michaelina, Sr. Dominika, Pforte, Betriebsrat, von denen wir so viel Mithilfe erfahren durften, und die somit ebenso am Erfolg beigetragen haben, gilt unser herzlichster Dank.“
Auch das Feedback der Besucher war äußerst positiv: „Der Tag der offenen Tür war äußerst interessant, informativ, abwechslungsreich und bot auch gute Einblick in die Praxis.“ Einige ehemalige KrankenpflegeschülerInnen nutzten auch die Gelegenheit, wieder einen Blick in „ihre alte“ Schule zu werfen.
