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Spiegeltherapie nach Amputationen von Gliedmaßen

Die Schmerzambulanz der Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, die Klinischen Psychologie und die Ergotherapie möchten für Patienten nach Amputationen von Gliedmaßen, zusätzlich zur medikamentösen Schmerztherapie, ein neues Therapieverfahren anbieten. Die Spiegeltherapie.

Bevor die Spiegeltherapie zur Therapie wurde, begann Prof. Ramachandran von der Universität San Diego, USA, Mitte der 90er Jahre mit Experimenten bei Phantomschmerzpatienten.
Seiner Überlegung nach ist die Phantomschmerzempfindung als Folge eines senso- motorischen „mismatch“ anzusehen. Sein Lösungsansatz war die Korrektur des senso-motorischen „mismatch“ durch ein visuelles Feedback mit Hilfe der „Mirror-Box“. (Rothgangel; Handout 2010)

Spiegeltherapie hat sich inzwischen in der Therapielandschaft etabliert und kann auch bei CRPS I Patienten und im neurologischen Bereich, z.B. bei Schlaganfallpatienten, zum Einsatz kommen.

 

Für Interessierte 2 Artikel zum Thema, die in unserer Abteilung aufliegen:
Meixner, C. (2010): Spiegeltherapie. Fachzeitschrift Ergotherapie 01/2010
Rothgangel, A. (2008): Spiegeltherapie- mehr als nur eine Illusion?: Aktuelle Übersicht über neurophysiologische Hintergründe und Anwendungsmöglichkeiten. pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten_60

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Die Zuweisung von Patienten sollte über die Schmerzambulanz erfolgen.

Das Team der Ergotherapie

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