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Krankenhaus St. Josef – Großartige Erfolge bei Implantation von Kunstgelenken

2009 war das bisher erfolgreichste Jahr der Abteilung für Unfallchirurgie, orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie des Krankenhauses St. Josef Braunau. Erstmals wurden in einem Jahr mehr als 500 Prothesen implantiert, konkret 533 Hüft-, Knie-, Schulter- und Daumensattelgelenke.

Abteilungsvorstand Prim. Dr. Jürgen Barth und sein Team konnten sich mit dieser Rekordzahl als Nummer 1 der Spitäler im Innviertel bei orthopädischen Operationen etablieren. Der große Patientenzuspruch aus Oberösterreich und auch aus Salzburg ist der hohen Versorgungsqualität der Braunauer Unfallchirurgie zuzuschreiben. Angewandt werden nämlich sämtliche modernsten OP-Methoden, bei Hüftimplantation etwa mit kleinen Operationszugängen mit maximaler Muskelschonung. Bei Knieimplantationen erfolgte in St. Josef eine deutliche Steigerung der Halbschlittenprothese als minimal invasive Versorgungsvariante. Hier ist die Erfolgsquote der Braunauer Unfallchirurgie so groß, dass die Abteilung sogar ein Hospitationszentrum für Ärzte aus dem In- und Ausland wurde. Auch die Anzahl der Wechsel-Prothesen, der künstlichen Gelenke, die nach Jahrzehnten der Beanspruchung ausgetauscht werden müssen, hat stark zugenommen. Auch hier bietet das Braunauer Ärzteteam in Zusammenarbeit mit der renommierten EndoKlinik Hamburg die neuesten Methoden an.

Verwendet werden Implantate der neuesten Generation. „Wir verwenden etwa Hüftprothesen mit einer speziellen und hochwertigen Hydroxylapatitbeschichtung, diese sorgen für schnelles Einwachsen in den Knochen, damit wird die Lebenszeit der Prothese enorm verlängert. Auch modernste Keramikimplantate, bei denen fast kein Abrieb festzustellen ist, werden natürlich eingesetzt“, so Prim. Barth.

Die hohe Kompetenz der Unfallchirurgischen Abteilung von St. Josef bringt den Patienten große Vorteile und Erleichterungen. Die für die Implantationen von Kunstgelenken angewandten Operationsmethoden sind sehr schonend und die OP-Zeit bedeutend kürzer, der stationäre Aufenthalt beträgt nur noch wenige Tage. Dazu kommen eine Nachbetreuung in der hochspezialisierten Physiotherapie des Hauses und eine entsprechende Rehabilitation.
Besonders viel Wert wird in Braunau auf Voruntersuchungen des Knochenzustandes und der biologischen Grundvoraussetzungen gelegt. So wird für jeden Patienten ein individuell entsprechendes Konzept erstellt. Und auch die sehr umfangreiche Aufklärung für die Patienten vor der Operation ist ein weiteres Plus. In eigenen Veranstaltungen bekommen Patienten alles Wichtige über ihren bevorstehenden Eingriff und die Rehabilitation vermittelt.
Die nächste Infoveranstaltung für orthopädische Patienten findet am 19. März von 14.00 bis 18.00 Uhr im Festsaal des Krankenhauses statt.

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