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Krankenhaus St. Josef Vorreiter bei schonender Gebärmutterentfernung

Die Hysterektomie – die operative Entfernung der Gebärmutter – zählt zu den häufigsten Eingriffen in der Gynäkologie. Immer mehr setzt sich dabei die laparoskopische Hysterektomie, die Operation durchs „Schlüsselloch“, durch.
In Oberösterreich war die Gynäkologische Abteilung des Krankenhauses St. Josef die erste, die vor gut zwei Jahren die totale laparoskopische Gebärmutterentfernung durchgeführt hat, sie nimmt damit in diesem Operationsbereich eine Vorreiterrolle ein. Die Vorteile dieser „sanften“ Gebärmutteroperation bestehen laut Prim. Dr. Gottfried Hasenöhrl, Leiter der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus St. Josef, vor allem in der rascheren Erholungsphase nach dem Eingriff verbunden mit weniger Schmerzen.
Erfolgreich durchgeführt wurden in Braunau bereits ca. 80 Operationen mittels Schlüsselloch-Chirurgie. „Eine Analyse der durchgeführten Eingriffe hat gezeigt, dass es im Nachhinein kaum Komplikationen gegeben hat, und die Patientinnen deutlich weniger Schmerzmittel als nach einer Operation mittels Bauchschnitt brauchen. Und die Schmerzmittel müssen auffallend kürzer verabreicht werden. Überrascht hat uns vor allem, dass wir auch tendenziell weniger Schmerzmittel als bei den klassischen, vaginalen Operationen gebraucht haben,“ so Prim. Hasenöhrl.
Bei der minimal-invasiven Gebärmutterentfernung wird zuerst von der Scheide her ein Führungsinstrument (Manipulator) in die Gebärmutter eingelegt, damit diese während der Operation bewegt werden kann. Dann werden zwei Trokare im Unterbauch platziert, und durch den Nabel wird die Kamera bzw. die Lichtquelle in den Bauch eingeführt. Im Bereich des Unterbauchs kann man mit zwei Instrumenten die Gebärmutter aus den umgebenden Strukturen herauslösen.
„Die Technik ist gleich wie bei der abdominalen Hysterektomie mittels Bauchschnitt. Der Unterschied besteht lediglich im Zugangsweg. Die Bergung der abgesetzten Gebärmutter erfolgt üblicherweise durch die Scheide. Die Vernaht der Scheide erfolgt in der Regel laparoskopisch“, erläutert der Braunauer Gynäkologe die neue Methode

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