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Europaklinikum Braunau-Simbach nun Wirklichkeit
Was vor etwa vier Jahren als europäisches, grenzüberschreitendes Pilotprojekt am Krankenhaussektor begonnen hat, wurde nun Realität. Bei der Kreistagssitzung des Landkreises Rottal-Inn am Montag, 21. Juli, sprach sich die Mehrheit des Kreistags für das Europaklinikum aus. Damit ist nun offiziell auch von bayerischer Seite grünes Licht gegeben. Der Kooperation zwischen dem österreichischen Krankenhaus St. Josef Braunau und dem bayerischen Kreiskrankenhaus Simbach mit angestrebter gemeinsamer Betriebsführung steht nun nichts mehr im Weg. Die grenzenlose Spitalszukunft des europäischen Vorzeigemodells Europaklinikum Braunau-Simbach hat somit begonnen. Hauptnutznießer ist die österreichische und bayerische Bevölkerung. Denn durch den Krankenhausverbund Europaklinikum ist langfristig höchste Versorgungsqualität sicher gestellt. Durch das Europaklinikum wird nämlich die Wirtschaftlichkeit an beiden Standorten gesteigert, Schwerpunktsetzungen im medizinischen Bereich gehören hier dazu. Höchste und modernste medizinische Qualität und höhere Wirtschaftlichkeit gehen so Hand in Hand. Im österreichisch-bayerischen Grenzraum soll es in absehbarer Zukunft keine Hindernisse im Zugang zu medizinischen Krankenhausleistungen mehr geben. Unabhängig davon, wo der Patient wohnt, soll ein automatischer Zugang zu den Spitalsleistungen ohne bürokratische Hürde erfolgen.
Coronarangiographie nimmt Betrieb auf
Ebenfalls am 21. Juli hat die neue Coronarangiographie am Europaklinikum mit Standort in Simbach ihren Betrieb aufgenommen, bei den ersten Patienten wurden Untersuchungen der Herzkranzgefäße erfolgreich durchgeführt. Der Leiter der Inneren Medizin 1 mit Coronarangiographie des Europaklinikums, Univ.Doz. Prim. Dr. Johann Auer, kann sich jetzt schon und auch in den nächsten Wochen über einen sehr starken Patientenzuspruch freuen. Die für das erste Betriebsjahr geplanten 1.200 Herzuntersuchungen werden so sicher erreicht werden. Die neue Coronarangiographie am Europaklinikum Braunau-Simbach, in die etwa 2 Millionen Euro investiert wurden, ist zuständig für die herzmedizinische Versorgung des Innviertels und des Raumes Rottal-Inn. Durch den Ankauf des derzeit modernsten High-tech-Untersuchungsgeräts kann in der gesamten Region beste Spitzenmedizin am Herzen angeboten werden.
