KLINISCHE PSYCHOLOGIE
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Das Behandlungsangebot steht Patienten aller Abteilungen des Hauses während des stationären Aufenthaltes zur Verfügung. Die Zuweisung erfolgt durch den behandelnden Arzt der jeweiligen Station. Bei Bedarf ist ggf. eine kurzfristige ambulante Weiterhandlung möglich.
Das Krankenhaus St. Josef hat bereits 1991 Klinische Psychologie und Psychotherapie als neue Fachrichtung aufgenommen und war damit als Standardspital österreichweit viele Jahre lang Vorreiter. Dieses zusätzliche Leistungsangebot entspricht dem Leitbild des Hauses, nämlich die Blickrichtung auf den ganzen Menschen auszuweiten und eine umfassende Betreuung der Patienten zu garantieren, welche das menschliche Erleben mitberücksichtigt.
Unsere Schwerpunkte
- Klinisch-psychologische Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen (z.B. Depressionen, Angst- und Panikstörungen)
- Psychotherapie (Verhaltenstherapie)
- Stützende Maßnahmen und Hilfestellung für Menschen, die sich nach schweren Belastungen, Konflikten oder traumatischen Erlebnissen in einer Krise befinden (z.B. nach Verkehrsunfällen, schweren Operationen, Fehlgeburt)
- Frühzeitiges Erkennen und Aufklärung über Zusammenhänge zwischen körperlichen Beschwerden und psychischen Vorgängen bei den sogenannten psychosomatischen und somatoformen Störungen (z.B. "Reizmagen" oder funktionelle Herzbeschwerden)
- Mitbehandlung bei organischen Erkrankungen, die eine Veränderung der Lebensgewohnheiten erfordern (Diabetes, Herzerkrankungen, Tinnitus u.a.)
- Alkoholberatung
- Psychoonkologie: Krankheitsbewältigung und gesundheitsfördernde Strategien bei Krebs
- Neuropsychologie: z.B. Testpsychologische Diagnostik von Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Frühdiagnostik von Demenzen (z.B. Alzheimer-Erkrankung), Hirnleistungstraining
- Klinisch-psychologische Diagnostik und Behandlung bei Kindern, Elternberatung
- Psychologische Aspekte rund um Schwangerschaft und Geburt
Vortrag "Das erste Lebensjahr mit unserem Baby"

- Entspannungsübungen und Biofeedbackbehandlung (Erlernen von Selbstkontrolle über bestimmte körperliche Funktionen)
Meistens geht es in der psychologischen und psychotherapeutischen Behandlung um Hilfe zur Selbsthilfe, Veränderungen negativer Denkmuster und selbstschädigender Verhaltensweisen; Umgang mit belastenden Gefühlen; Entwicklung positiver Ziele, persönlicher Stärken und selbstsicherem Verhalten. Wichtige Prinzipien sind freiwillige und aktive Teilnahme des Patienten an seiner Behandlung, Veränderungen in kleinen Schritten und absolute Schweigepflicht bei vertraulichen Mitteilungen.
