ABTEILUNG INNERE MEDIZIN 1

AKUTGERIATRIE UND REMOBILISATION - PFLEGE


Grundsätzlich handelt es sich bei den PatientInnen um ältere, multimorbide Menschen, die aufgrund funktionaler Einschränkungen oder kognitiver Verluste in ihrer Selbständigkeit eingeschränkt sind und reintegrierender Maßnahmen bedürfen.
Durch umfassende therapeutische Maßnahmen soll eine drohende Pflegebedürftigkeit des Patienten vermieden werden. Es soll so gut es geht die körperliche und geistige Selbständigkeit des Patienten wieder erreicht werden.

Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sorgt für die hochwertige Betreuung der älteren Patienten.
Dieses Team bereitet den älteren Patienten nach einer akuten Erkrankung in einem maximal vierwöchigen Aufenthalt auf die Wiedereingliederung in das gewohnte Lebensumfeld vor.
Die Patienten sollen ihre Selbstständigkeit wieder erlangen, und deshalb ist es erforderlich, dass die Aktivitäten des täglichen Lebens (z. B. anziehen, waschen, essen...) nicht grundsätzlich vom Pflegepersonal und den Therapeuten übernommen werden. Jede Hilfe erfolgt hauptsächlich anleitend, unterstützend und begleitend. Alle Tätigkeiten, die Sie bereits selbstständig beherrschen, sollen Sie auch alleine durchführen. Darauf aufbauend können neue Fertigkeiten erlernt und geübt werden.

Unser Pflegekonzept setzt sich aus der reaktivierenden Pflege, revitalisierenden Pflege auf Basis der basalen Stimulation, Validation, Kinästhetik, Realitätsorientierungstraining und ein Animationsprogramm zusammen.

Eine ausgebildete Seniorenanimateurin wird Ihnen mit Sicherheit die Zeit auf der Akutgeriatrie/Remobilisation sehr kurzlebig gestalten.

Die Seniorenanimation ist ein Teilbereich der Pflege, die von den Pflegekräften geleitet wird.

Ziel der Seniorenanimation:
Die Lebensqualität durch Lebensfreude zu fördern, um so eine ganzheitliche Pflege zu gewährleisten.

Erreicht wird dieses Ziel durch verschiedenste Aktivitäten, um so vorhandene Ressourcen zu erhalten und zu fördern.
- Lachyogaübungen und tägliche lustige Sprüche und Witze zum Frühstück
- Humorkoffer
- Bewegungs- und Gleichgewichtsübungen in Form von Tänzen und Spielen
- Entspannungsübungen
- Fein- und Grobmotorik fördern durch kreatives Gestalten
- Geistige Aktivierung durch Gedächtnistraining
- Biographisches Arbeiten
- Feste feiern (Nikolaus, Fasching, Ostern...)
Besonders für ältere und pflegebedürftige Menschen ergeben sich in Bezug auf die Entlassung Situationen, in denen sie verschiedenste Hilfestellungen benötigen. Um einen optimalen Übergang in ihr „gewünschtes Zuhause“ zu gewährleisten, gibt es im Krankenhaus St. Josef Braunau das Angebot der Überleitungspflege. Diese bietet Beratung, und wenn nötig Hilfestellung bei der Organisation der weiteren Versorgung an. Für die Akutgeriatrie ist DGKS Holzkorn Aloisia fixer Ansprechpartner.

Zu unserer Zielgruppe gehören:

In unserem gemeinsamen Beratungsgespräch treten häufig Fragen auf, wie:

Durch Beratung und Gespräche (Einbinden des Hausarztes und Gruppen aus der Gemeinde) werden pflegerische und soziale Fragen abgeklärt.
Das Bestreben der Überleitungspflege ist es, in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ein individuelles auf die Wohnsituation und Erkrankung des Patienten abgestimmtes Pflege- und Betreuungskonzept zu entwickeln.
So erfährt der Patient bereits im Krankenhaus wie seine Betreuung bzw. seine Versorgung gesichert werden kann.