ANÄSTHESIOLOGIE, OPERATIVE INTENSIVMEDIZIN
UND SCHMERZTHERAPIE

Lehrabteilung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) Salzburg und der Medizinischen Universität Graz
Leitung: Prim. Dr. Andreas Rutherford DESA, EDIC
Sekretariat: Susanne Führer
07722 / 804-6602
Fax: 07722 / 804-6101
E-Mail:
   
Ärzteteam  

Pflegeteam Anästhesiologie

Pflegeteam operative Intensivmedizin

Prim. Dr. Rutherford

 

Die Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie betreut jährlich ca. 8500 operative Patienten der Fachdisziplinen Augenheilkunde, Chirurgie, Kinderchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde, Kieferchirurgie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie und Urologie, versorgt die interventionellen und diagnostischen Bereiche, organisiert die interdisziplinäre operative Intensivmedizin und betreut die ambulanten und stationären Schmerzpatienten im Krankenhaus Braunau. Der Notarztdienst der Stadt Braunau wird von der Abteilung organisiert.

Hierfür stehen 6 zentrale - im OP - sowie 6 dezentrale Anästhesiearbeitsplätze (MRT, CT, Schockraum, Sectio-OP, Gipsraum und Endoskopie) zur Verfügung. Diese sind mit modernsten Narkosegeräten ausgerüstet. (Zeus, Primus, etc.) Wir bieten alle modernen Anästhesieverfahren an.

Um für unsere PatientInnen eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, kommen intraoperativ eine Vielzahl nichtinvasiver und invasiver Monitoringsysteme zum Einsatz. (z.B. BIS, NMT, TEE, PICCO, Cardio-Q). Zur frühzeitigen Erkennung und Kontrolle der Behandlung von Gerinnungsproblemen steht uns eine Thrombelastographiediagnostik (ROTEM) zur Verfügung.

Als fremdblutsparende Maßnahme wird bei uns vor großen Eingriffen frühzeitig eine Blutbildkontrolle durchgeführt. Somit können wir eine Anämie (Blutarmut) präoperativ diagnostizieren und behandeln. Intraoperativ setzen wir die maschinelle Autotransfusion (Cell-Saver) ein.

Besonderes Augenmerk legen wir auf einen hohen Anteil an Regionalanästhesieverfahren. Diese kommen alleine, aber auch in Kombination mit einer Vollnarkose zum Einsatz.

Wir wenden rückenmarksnahe Verfahren (Spinalanästhesie, lumbale und thorakale Periduralkatheter und Kaudalanästhesie bei Kindern) als auch periphere Nervenblockaden (interskalenäre und axilläre Plexusanästhesien, Femoralis- und Ischiadicusblockaden) an.
Mit Einzelinjektionen, aber auch kontinuierlichen Katheterverfahren können wir eine deutlich verbesserte postoperative Schmerztherapie gewährleisten.

Regionalanästhesiologische Verfahren werden bei uns in einem hohen Maß ultraschallgezielt durchgeführt.

Nach Beendigung der Operation werden unsere PatientInnen für die erste Zeit in unserem Aufwachraum betreut und verbleiben dort bis zur Erholung von der Operation und der Narkose. Die intraoperativ begonnene Schmerztherapie wird hier fortgesetzt, um gerade in den ersten Stunden nach einem Eingriff eine effektive Schmerztherapie zu gewährleisten.

Die Mitarbeiter der Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie zeichnen sich durch ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz aus. Wir orientieren uns an den neuesten Erkenntnissen des medizinischen Wissenstandes, daher arbeiten wir nach internationalen Standards die schriftlich fixiert und dokumentiert sind, um eine bestmögliche Versorgung unserer PatientInnen zu gewährleisten.


Arbeitsbereiche


QUIPS - Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie